Ostereier färben mit Naturmaterialien
Die bekannteste Methode ist wohl das Färben mit Zwiebelschalen – die Eier werden zartgelb bis orange-braun, je nach Menge der Schalen.
Blätter von Birke, Apfelbaum sowie Schachtelhalm, Goldrute und Sauerampfer, aber auch die Blüten von Kamille, Ringelblume und Schafgarbe färben die Eier gelb.
Grüne Eier färbt man am besten mit Spinat, Petersilie, Efeu oder Brennesselblättern. Lindgrüne Eier erhält man mit einem grünen Mateteeauszug.
Leuchtend orange werden die Eier mit Möhren oder Kurkuma – violett mit Heidelbeeren, Rotkohl, Roter Bete, schwarzen Johannisbeeren oder Holunderbeeren.
Für das Färben nimmt man etwa 100 Gramm frische oder 30 Gramm getrocknete Pflanzen je Liter Wasser. Diese werden 20 Minuten lang gekocht, dadurch entsteht der Färbesud. In diesem Sud kocht man die Eier dann ca. 10 Minuten. Wer die Eier gerne glänzend hat, ölt sie am Schluss mit etwas Pflanzenöl oder einer Speckschwarte.